Dorfmuseum Biengen
Bad Krozingen-Biengen
Hauptstraße 23
Als Außenstelle des Stadtmuseums freut sich auch das Museum im Rathaus in Biengen auf Besucher. Das Dorfmuseum gibt einen Einblick in die Alltagsgeschichte der Menschen, die hier vor Generationen gelebt haben. In mehreren Räumen informieren verschiedene Exponate über das bäuerliche Alltagsleben in einem Breisgaudorf. Die Geschichte der Ortsteile Biengen, Hausen, Schlatt und Tunsel wird ebenfalls illustriert. Ein Raum des Museums steht für Wechselausstellungen oder für museumspädagogische Arbeit zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gruss aus Biengen - Ansichtskarten erzählen Geschichte(n)
Die Ansichtskarten aus der Zeit zwischen 1900 und 1980 zeigen Biengener Motive. Das Schloss und die Kirche St. Leodegar sind noch heute ein beliebtes Fotomotiv. Karten mit Abbildungen von Gasthäusern und Geschäften wurden von den Inhabern zu Werbezwecken in Auftrag gegeben. Grußworte und Botschaften, Briefmarken und Poststempel erzählen Geschichten aus der Vergangenheit.
Die Sonderausstellung läuft vom 08.03.2026 bis zum 22.11.2026. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Dorfvereins Biengen.
Öffnungszeiten
Kontakt
Telefon: 07633 407-164 oder
Ortsverwaltung Biengen: 07633 3620
Hier geht's zur Webseite des Dorfvereins Biengen e.V. (Museum)
Bad Krozingen-Biengen
Hauptstraße 23
Der Oberrhein Römer-Radweg führt Sie durch das Markgräflerland, den Kaiserstuhl und die Ortenau
200 Kilometer Radwandervergnügen zu den Römern, den Rhein und die Reben führt Sie
von Grenzach-Wyhlen bis nach Offenburg.
Große Teile Südwestdeutschlands gehörten zwischen dem ersten und fünften Jahrhundert nach Christus zum römischen Weltreich. Von der Zugehörigkeit des Oberrhein-Gebietes zum Imperium Romanum zeugen noch heute zahlreiche Hinterlassenschaften.
Die bedeutendsten Plätze römischer Vergangenheit zwischen Grenzach-Wyhlen und Offenburg sind jetzt durch einen 200 Kilometer langen Radweg miteinander verbunden. Entlang des Radweges sind zahlreiche spannende Museen mit Originalfunden des römischen Alltagslebens sowie noch heute sichtbare Ruinen aus der römischen Vergangenheit zu entdecken.
Machen Sie mit uns einen Ausflug in die Römerzeit durch eine der schönsten Regionen am Oberrhein!
Zur römischen Geschichte der Region
Das südliche Oberrheingebiet stellt ein altes römisches Kulturland dar. Der Rhein wurde unter Gaius Julius Caesar römische Reichsgrenze. Schon im frühen 1. Jahrhundert erfolgte die Sicherung der Gebiete östlich des Rheins durch das römische Militär. Frührömische Kastelle lagen in Riegel, auf dem Limberg bei Sasbach und bei Offenburg. An der Fernstraße von Augst nach Mainz wurden römische Straßenstationen bei Herbolzheim, Friesenheim und Hohberg-Niederschopfheim eingerichtet.
Innerhalb des römischen Imperiums entwickelte sich im Oberrheingebiet eine dichte zivile Besiedlung. Römische Gutshöfe entstanden bei Grenzach, Auggen, Müllheim und Heitersheim, die zu großen Landgütern ausgebaut wurden. Zahlreiche Gutshöfe entlang des Oberrheins wurden ausgegraben, wie beispielsweise bei den Städten Wyhlen, Rheinfelden-Nollingen und Lörrach-Brombach, Fischingen, Efringen-Kirchen und Kenzingen. Größere Siedlungen entstanden unter anderem in den Städten Bad Krozingen, Lahr und Offenburg. Römischer Bergbau auf Eisen wurde bei den Gemeinden Bad Bellingen, Schliengen, Ringsheim, Ettenheim und Mahlberg nachgewiesen. Eine Heilquelle begründete die Besiedlung Badenweilers mit der Anlage des größten Thermalbades rechts des Rheines. Ein zentraler Verwaltungsmittelpunkt mit großer Marktbasilika entstand in Riegel.
Nachdem im dritten Jahrhundert das rechtsrheinische Gebiet der Provinz Obergermanien für das Imperium verloren gegangen war, wurde die Rheingrenze erneut befestigt. Im vierten Jahrhundert entstanden spätantike Wehranlagen am Rhein, zu denen das Brückenkastell bei Wyhlen, das Kastell auf dem Münsterberg von Breisach und das Kleinkastell bei Jechtingen zählen. Dieser spätantike Donau-Iller-Rhein Limes bildete die letzte römische Grenzziehung in dieser Region und bestand bis in das fünfte Jahrhundert.
Entlang des Radweges warten noch viele weitere Highlights, nicht nur aus der römischen Zeit, auf Entdecker, über die man sich vorab informieren kann.
Hier geht's zur Webseite Oberrhein Römer-Radweg
Neben der Internetseite ist zum Oberrhein-Römer-Radweg eine 123-seitige Broschüre erschienen, die bei den Gemeinden, in den Museen und in Tourist-Informationen erhältlich ist und alles Wissenswerte zum Radweg und zu den Sehenswürdigkeiten enthält. Außerdem kann man auf der Internetseite des Radweges sowie bei den Gemeinden und Tourist-Informationen einen GPS-Track herunterladen und drei Kurzfilme ansehen.
Kontakt
Telefon: 07664 408876
E-Mail: info(at)archaeologie-werkstatt.de
Das Freilandmuseum Merowingerpark an der Merowingerhalle in Biengen überdeckt den größten Teil des alemannischen Gräberfeldes. Auf dem Boden sind mit Kreisen und Vierecken ehemalige Grabhügel und Steinkisten gekennzeichnet. Einige Grabhügel wurden wieder aufgeschüttet und mit Gras bepflanzt. Informationstafeln klären den Besucher über die Bedeutung dieser Funde auf.
Kontakt
Freilandmuseum Merowingerpark
Krozinger Straße 1
79189 Bad Krozingen
Das mittelalterliche Berbaurevier bei Bollschweil - St. Ulrich
Durch den glücklichen Umstand, dass am Birkenberg nach dem mittelalterlichen Bergbau zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert keine jüngeren Bergbauaktivitäten stattgefunden haben, ist hier ein herausragendes Denkmal mittelalterlicher Kultur und Technikgeschichte im Schwarzwald erhalten. In der Zeit von 1987 bis 2004 fanden hier Ausgrabungen statt. Die Funde wie Werkzeuge, Pochsteine und Erzmühlen sowie der Hausrat der Bergleute und der Burgbewohner sind nun in Bollschweil im "Alten Rathaus" zu bewundern. Sogar Fragmente von wertvollen Glasbechern und Kinderspielzeug wurden gefunden.
Eine begehbare Rekonstruktion eines Bergwergstollens lässt den Besucher in die enge und dunkle Welt mittelalterlicher Bergleute eintauchen. Der Freundeskreis Birchiburg e. V. kümmert sich mit großem Engagement um dieses Denkmal. Auf der Seite des Freundeskreises erhalten Sie nähere Informationen.
Weil 1803 die Gemeinde Schlatt (seit 1973 Teilort von Bad Krozingen) den Wald am Birkenberg kaufte, liegt der Bergbaulehrpfad mit der Birchiburg auf der Gemarkung von Bollschweil, gehört aber zum Stadtwald von Bad Krozingen. Bereits im Jahr 2004 konnte der "Bergbaugeschichtliche Lehrpfad" am Birkenberg mit Unterstützung des Naturparks Südschwarzwald realisiert werden.
Der Verein Burg und Bergbau – die Birchiburg in Bollschweil e.V. (Freundeskreis Birchiburg) fördert die Erforschung und öffentlichen Präsentation der Birchiburg und der Bergwerke in Bollschweil.
Diese Sammlung ist eine ehemalige Privatsammlung historischer Tasteninstrumente von Fritz Neumeyer und später von Rolf Junghanns. Heute ist sie eine Stiftung und daher und kein Museum im eigentlichen Sinne.
Rund 50 historische Tasteninstrumente aus drei Jahrhunderten - sorgsam restauriert - befinden sich in der Sammlung. Aber schon der Festsaal des Schlosses ist ein wahres Schmuckstück. Das beste an der Sammlung: Die teils über 400 Jahre alten Instrumente werden regelmäßig gespielt. Das ist unseres Wissens nach weltweit einmalig. Dann, vor und nach den regelmäßigen Konzerten, können die Instrumente auch besichtigt werden, ebenso mit einer Führung.
Anfahrt
Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
Am Schloßpark 7
D-79189 Bad Krozingen
Hier geht's zur Webseite der Schlosskonzerte GmbH
Kontakt
Schloßkonzerte Bad Krozingen GmbH
Basler Straße 10
D-79189 Bad Krozingen
Telefon: +49 (0) 7633/3700 oder +49 (0) 7633/407-164 (Kulturamt)
info@schlosskonzerte-badkrozingen.de