Partnerstädte

Auf diesen Seiten erfahen Sie viele interessante Dinge zu den Partnerstädten und über die Städtefreundschaften der Großen Kreisstadt Bad Krozingen.

Unsere Städtepartnerschaften

Seit 1985 aktiv gelebte Freundschaft in der Provence

Die Städtepartnerschaften zwischen Bad Krozingen und den beiden südfranzösischen Gemeinden Gréoux-les-Bains und Esparron-de-Verdon besteht seit 1985 – und zählt heute zu den aktivsten internationalen Verbindungen der Stadt.

Wie alles begann

Die ersten Kontakte entstanden auf Initiative von Mauricette Chupin, die lange Zeit mit ihrer Familie in der Nachbarstadt Freiburg im Breisgau lebte und Bad Krozingen gut kannte. Sie erkannte früh das Potenzial für eine grenzüberschreitende Freundschaft – und legte den Grundstein für eine Partnerschaft, die bis heute wächst und gedeiht.

Die Partnergemeinden

Gréoux-les-Bains – einer der ältesten Thermalkurorte Europas mit rund 2.500 Einwohnern, idyllisch gelegen in der Haute-Provence, etwa 80 km nordöstlich von Marseille.
Esparron-de-Verdon – ein kleiner Nachbarort von Gréoux-les-Bains mit rund 330 Einwohnern, direkt am Lac d’Esparron, einem beliebten Freizeit- und Urlaubsziel mit Segelschule, Campingplätzen und Badebuchten. In den Sommermonaten steigt die Einwohnerzahl durch Gäste auf ein Vielfaches an.
Ein gelebter Austausch
Seit Beginn der Partnerschaft gibt es regelmäßige Begegnungen zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und der Kommunalpolitik. Dazu zählen unter anderem:

Gemeinsame Gemeinderatssitzungen, z. B. zu Themen wie Umweltschutz, und wechselseitige Besuche zu Festen und Märkten wie dem St. Sebastian-Fest im Januar in Gréoux-les-Bains (zu Ehren des Stadtpatrons) sowie der Fastnacht und dem Weihnachtsmarkt in Bad Krozingen. 

Junge Menschen im Mittelpunkt

Der Austausch zwischen Jugendlichen ist ein zentrales Element der Partnerschaft:

Deutsch-Sprachkurse für Schüler und Schülerinnen aus den Partnergemeinden in Bad Krozingen.
Praktikumsmöglichkeiten in Bad Krozingen sowie in Frankreich, besonders während der Sommerferien – ein beliebtes Format, um Sprachkenntnisse zu vertiefen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. 
Ein Highlight: Das „Bierfest“ in Gréoux-les-Bains
Alle zwei Jahre wird in Gréoux-les-Bains das „Bierfest“ gefeiert – ein Gemeinschaftsprojekt mit tatkräftiger Unterstützung aus Bad Krozingen. Es bringt Menschen beider Länder in entspannter Atmosphäre zusammen und ist mittlerweile fester Bestandteil im Veranstaltungskalender.

Gastfreundschaft verbindet

Wie bei allen internationalen Partnerschaften von Bad Krozingen spielt das Wohnen in Gastfamilien (Homestay) eine besondere Rolle. Es schafft persönliche Bindungen, baut Vorurteile ab und stärkt das Verständnis für andere Lebensweisen – über Ländergrenzen hinweg.

Provence erleben – Freundschaft genießen

Die beiden provenzalischen Partnerstädte sind für viele Bürgerinnen und Bürger aus Bad Krozingen längst zu einem beliebten Reiseziel geworden – und stehen für mehr als nur schöne Landschaft und gutes Essen: Sie stehen für gelebte Völkerverständigung und echte Freundschaft.

Tradition trifft Zukunft – über 10.000 Kilometer hinweg

Die Städtepartnerschaft zwischen Bad Krozingen und Naoiri, heute Teil der Stadt Taketa auf der südjapanischen Insel Kyushu, ist ein beeindruckendes Beispiel für gelebte Völkerverständigung – und das seit über drei Jahrzehnten.

Der Ursprung einer besonderen Verbindung

Alles begann 1989, als der damalige Bürgermeister Man’ichi Iwaya gemeinsam mit Gemeinderatsmitgliedern und Geschäftsleuten aus Naoiri nach Europa reiste, um die europäische Bäderkultur kennenzulernen. Naoiri, ein Ort mit rund 3.000 Einwohnern und besonders kohlensäurehaltigen Thermalquellen, suchte nach neuen Impulsen – insbesondere für die junge Generation.

Die Gruppe stieß in Bad Krozingen auf einen Thermalkurort, der in seiner Struktur überraschend viele Parallelen zur Heimatgemeinde aufwies. Bereits beim ersten Besuch entwickelten sich starke Sympathien – der Beginn einer Freundschaft, die 2004 in eine offizielle Städtepartnerschaft mündete.

Austausch auf Augenhöhe – ohne Sprachbarrieren

Dank der deutschsprachigen Koordinatoren und Koordinatorinnen in der Stadtverwaltung von Taketa/Naoiri ist der Austausch unkompliziert und persönlich. Unterstützt wird die Partnerschaft auch vom Deutsch-Japanischen Kulturverein Freiburg im Breisgau, der sich seit Jahren engagiert einbringt.

Gemeinsame Projekte mit Wirkung

Diese enge Beziehung führte zu einer Reihe beeindruckender Initiativen:

1998: Bau des Thermalbads „Gozenyu“ in Naoiri – inspiriert durch die Besuche in Bad Krozingen.
1999: Abschluss einer Thermenpartnerschaft zwischen Naoiri und der Vita Classica Bad Krozingen.
Japanischer Garten & Ruhehaus in der Vita Classica Bad Krozingen – als Zeichen der Verbundenheit.
Große Anerkennung der Vita Classica Bad Krozingen bei japanischen Bäderexpertinnen und -experten als Reiseziel.
Schüleraustausch & junge Freundschaften
Seit 1999 findet ein intensiver Schüleraustausch zwischen der Max-Planck-Realschule Bad Krozingen und der Taketa (Naoiri) Junior High School statt. Diese Begegnungen prägen junge Menschen nachhaltig und sorgen für lebendige internationale Freundschaften.

Wein verbindet Kulturen

Auch die Weinregion rund um Bad Krozingen hat es den japanischen Freunden angetan. Das Ergebnis: Die Gründung der Weinhandelsgesellschaft NAKRO, die den Export Bad Krozinger Weine nach Japan erfolgreich organisiert.

Besonders bemerkenswert: Bad Krozinger Weinbaubetriebe haben Anbauflächen auf dem Rebberg geschaffen, die symbolisch den japanischen Partnern gewidmet sind – ein Zeichen echter Partnerschaft.

Weit entfernt – und doch so nah

Trotz der großen Entfernung von rund 10.000 Kilometern haben bereits zahlreiche Bad Krozinger Vereine, Delegationen und Bürgergruppen ihre Partnerstadt Taketa/Naoiri besucht – und sind begeistert von der herzlichen Gastfreundschaft und kulturellen Vielfalt.

Eine Partnerschaft mit Zukunft

Im Frühjahr 2005 wurde Naoiri im Zuge einer Gemeindereform zusammen mit Kuju und Ogi zur Stadt Taketa eingemeindet (ca. 17.000 Einwohner). Doch die Verbindung zu Bad Krozingen blieb nicht nur bestehen – sie entwickelt sich bis heute dynamisch weiter.

Ob kultureller Austausch, wirtschaftliche Kooperationen oder persönliche Begegnungen:
Die Partnerschaft mit Taketa/Naoiri ist lebendig, nachhaltig – und ein Vorbild für gelebte Freundschaft zwischen Europa und Asien.

Tradition, Thermalquellen und echte Freundschaft in der Mitte Europas

Die Partnerschaft zwischen Bad Krozingen und Bojnice in der Slowakei ist ein wunderbares Beispiel dafür, wie persönliche Wurzeln zu neuen Brücken in Europa führen können.

Der Ursprung – ein Impuls aus der Heimat

Im Jahr 1991 – anlässlich des 5-jährigen Jubiläums der Partnerschaft mit den französischen Gemeinden Gréoux-les-Bains und Esparron-de-Verdon – gab das in Bad Krozingen lebende Ehepaar Steinhübl, mit Wurzeln in der Slowakei, den Anstoß zu einer neuen Städteverbindung nach Osteuropa.

Mit Bojnice fand man einen idealen Partner: ein traditionsreicher Kurort mit rund 5.000 Einwohnern, bekannt für seine Thermalquellen, sein märchenhaftes neugotisches Schloss und einen der größten Zoologischen Gärten der Slowakei.

Die Freundschaft wuchs über viele Jahre und wurde schließlich im Juli 2011 offiziell als Städtepartnerschaft besiegelt.

Austausch für die Zukunft

Besonderes Gewicht hat in dieser Partnerschaft der Austausch junger Menschen.
Schon früh entstanden Programme für:

Schüleraustausch

Praktikumsaufenthalte in Bad Krozingen und Bojnice
Diese Begegnungen fördern das Verständnis zwischen den Generationen und schaffen persönliche Verbindungen, die oft weit über den Austausch hinaus bestehen bleiben.

Gemeinsame Veranstaltungen & EU-Projekte

Die Beziehung zwischen Bad Krozingen und Bojnice wurde über die Jahre durch viele persönliche Begegnungen und internationale Projekte gestärkt:

Erste gemeinsame Treffen: September 2001 in Bad Krozingen
Teilnahme am Herbstfest 2006 in Bojnice
Mehrere Städtebegegnungen im Rahmen von EU-Förderprogrammen, die den Austausch auf europäischer Ebene intensivierten
Bojnice – ein Ort mit Charme und Geschichte
Nur etwa 170 Kilometer nordöstlich von Bratislava gelegen, ist Bojnice ein beliebtes Ziel für Besucher aus dem In- und Ausland. Das beeindruckende Schloss im neugotischen Stil prägt das Stadtbild und zieht jedes Jahr Tausende Besucherinnen und Besucher an.
Auch der weitläufige Zoo, einer der größten des Landes, macht Bojnice zu einem attraktiven Ort für Familien und Naturfreunde.

Eine Partnerschaft mit Herz

Die Verbindung zwischen Bad Krozingen und Bojnice ist mehr als ein offizieller Vertrag – sie ist eine lebendige, freundschaftliche Beziehung zwischen Menschen, Vereinen, Schulen und Institutionen.

Was mit einem persönlichen Impuls begann, ist heute ein wertvoller Teil des internationalen Netzwerks Bad Krozingens – und trägt dazu bei, Europa im Kleinen zusammenwachsen zu lassen.

Wo Geschichte auf Gastfreundschaft trifft
Willkommen in Rosta, einer charmanten Gemeinde im Herzen des Piemont, nur einen Steinwurf von Turin entfernt. Eingebettet in die Ausläufer der Alpen und geprägt von einer reichen Geschichte, vereint Rosta das Beste zweier Welten: die Ruhe und Tradition einer kleinen Stadt mit der Nähe zur pulsierenden Metropole.

Lebendige Gemeinschaft – gelebte Tradition
Mit rund 5.000 Einwohnern ist Rosta eine Gemeinde, in der Nachbarschaft noch zählt. Ein starkes Vereinsleben und gemeinsame Feste – wie das beliebte Patronatsfest zu Ehren des San Michele Arcangelo – schaffen Nähe, verbinden Generationen und machen Gäste schnell zu Freunden.

Natur trifft Kultur
Ein Wahrzeichen Rostas ist der beeindruckende Findling „Pera Grossa“ – ein Relikt aus der Eiszeit und zugleich Symbol für Beständigkeit und Identität. Historische Kirchen, charmante Bauten und die unmittelbare Nähe zur Abtei Sant’Antonio di Ranverso machen Rosta auch kulturell zu einem besonderen Ort.

Offen für Neues – stark in der Freundschaft
Rosta ist mehr als ein Reiseziel – es ist ein Ort der Begegnung. Als engagierte Freundschaftsstadt steht Rosta für Austausch und Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Ob kulturelle Projekte, Jugendbegegnungen oder Ideen für eine nachhaltige Zukunft: Hier entsteht echte europäische Verbundenheit – getragen von Offenheit, Respekt und dem Wunsch, gemeinsam zu wachsen.

 
Rosta erleben – entdecken Sie die piemontesische Lebensart
Ob bei einem Glas regionalen Weins, beim Austausch über gemeinsame Projekte oder beim Erkunden der Natur – Rosta heißt Sie herzlich willkommen. Lernen Sie eine Gemeinde kennen, die mit ihrer Geschichte verwurzelt ist und mit ihrem Blick nach vorn inspiriert.

Die enge Verbindung zwischen Bad Krozingen und Lettland geht auf eine außergewöhnliche Persönlichkeit zurück: Die lettische Philosophin und Schriftstellerin Zenta Mauriņa, die bis zu ihrem Tod 1978 in Bad Krozingen lebte, legte den Grundstein für eine besondere Freundschaft zwischen ihrer neuen Heimat und ihrem Herkunftsland.

Kulturelle Brücken seit 1992

Einen wichtigen Impuls erhielt diese Partnerschaft im Jahr 1992, als das Vokalensemble „Nianse“ aus Riga zu einem Konzert in Bad Krozingen gastierte. Seitdem haben zahlreiche Chöre, Tanz- und Instrumentalgruppen aus Riga, Jūrmala, Liepāja und Balvi Bad Krozingen besucht – Orte, die Zenta Mauriņas Wirken eng verbunden sind. Die kulturellen Austausche sind lebendig und vielfältig – jedes Jahr bringt neue Begegnungen, neue Klänge, neue Impulse.

Lernen verbindet – Schulpartnerschaften und Praktika

Besonders stark sind auch die Verbindungen im Bildungsbereich. Schon seit vielen Jahren besteht eine enge Schulpartnerschaft mit dem Natalja-Draudziņa-Gymnasium in Riga. Immer wieder kommen junge Letten nach Bad Krozingen, um hier ihre Deutschkenntnisse in Praktika zu vertiefen und interkulturelle Erfahrungen zu sammeln. Umgekehrt entstehen Freundschaften, die weit über den Schulalltag hinausreichen.

Gemeinsam feiern – kulturelle Höhepunkte erleben

Ein Highlight im gegenseitigen Austausch sind die berühmten lettischen Tanz- und Sängerfeste, die alle zwei Jahre in Riga stattfinden. Immer mehr Menschen aus XY nutzen die Gelegenheit, die beeindruckende Atmosphäre dieser traditionellen Großveranstaltungen live zu erleben – als Gäste, Mitwirkende oder Freunde.

Bad Krozingen & Lettland – eine lebendige europäische Freundschaft

Was mit einer einzelnen Persönlichkeit begann, ist heute ein festes Band zwischen Menschen, Städten und Kulturen. Die Freundschaft zwischen Bad Krozingen und Lettland steht für Offenheit, Austausch und das gemeinsame Erleben europäischer Vielfalt.

Australien - Brisbane & Bad Krozingen

Eine Schulpartnerschaft über Kontinente hinweg

Die Wurzeln der freundschaftlichen Verbindung zwischen Bad Krozingen und Brisbane reichen bis in die 1980er-Jahre zurück: Inspiriert von ihren eigenen positiven Erfahrungen während eines Schüleraustauschs in Bad Krozingen, setzte sich die Deutschlehrerin Lindy Steel von der Springwood State High School in Brisbane dafür ein, die Verbindung wieder aufleben zu lassen – mit Erfolg.

Austausch mit Weitblick

Im Dezember 1989 fand der erste Schüleraustausch zwischen der Springwood State High School und weiterführenden Schulen in der Region Bad Krozingen statt. Aus dieser Initiative entwickelte sich eine feste Partnerschaft: Seit 1994 bestand eine offizielle Schulpartnerschaft mit der Max-Planck-Realschule Bad Krozingen, getragen von jährlich stattfindenden Austauschprogrammen.
Besonders prägend war das langjährige Engagement der Lehrkräfte Hildegard Künstle und Lothar Moehrke, die den Austausch mit viel Herzblut begleiteten und fest in den Schulalltag integrierten.

Stillstand? Nein – Neustart in Planung

Seit 2005 ruht das Austauschprogramm – doch die Verbindung ist nicht vergessen. Immer wieder gibt es engagierte Bemühungen, diese besondere interkulturelle Brücke über 16.000 Kilometer hinweg wieder neu zu beleben. Ziel ist es, die lange gewachsene Tradition fortzusetzen und neue Generationen von Schülerinnen und Schülern für einen Austausch zwischen Bad Krozingen und Australien zu begeistern.

Partnerschaft mit Brisbane – mehr als ein Austausch

Diese Schulpartnerschaft steht für Neugier, kulturellen Dialog und echte Freundschaft – weit über den Klassenzimmerrand hinaus. Eine Neuauflage bietet die Chance, wieder junge Menschen zu verbinden, Horizonte zu erweitern und gelebte internationale Verständigung erlebbar zu machen.