
Thomann, Christian
Amtsleitung
Amt für Finanzen
Schnelles Internet wird heute zur Daseinsvorsorge gezählt. Der Ausbau schneller Internetverbindungen ist jedoch sehr kostspielig – vergleichbar mit dem Aufbau eines völlig neuen Stromnetzes. Die Kosten lassen sich nicht mit denen für den Ausbau eines Neubaugebiets vergleichen, da hier in bestehende Strukturen eingegriffen werden muss: Straßen und Wege werden aufgebrochen, und andere Versorgungsleitungen müssen berücksichtigt werden.
Die technisch beste und zukunftssicherste Lösung ist ein Glasfaseranschluss direkt ins Haus („Fibre to the Building“, FTTB). Aufgrund EU-rechtlicher Vorgaben ist diese Lösung jedoch nicht überall umsetzbar. Daher haben wir den Ausbau der Glasfaserleitung bis zum Kabelverzweigerkasten (KVz) der Telekom geplant. Von dort erfolgt die Weiterleitung über die bestehende Telekomleitung ins Gebäude („Fibre to the Curb“, FTTC). Aus rechtlichen Gründen war dieser FTTC-Ausbau jedoch nur im Teilort Biengen möglich. Damit steht nun eine sofort wirksame Lösung für die aktuellen Probleme zur Verfügung. Langfristig wird jedoch der Glasfaserausbau bis ins Gebäude folgen.
Das Breitbandnetz in Glasfasertechnik wird auch als „Next Generation Network“ (NGN) bezeichnet – eine Technologie, die bereits heute für zukünftige Anwendungen wie Cloud-Dienste, IP-TV oder Video-on-Demand ohne Einschränkungen geeignet ist. Höhere Bandbreiten können zudem flexibel und zu anderen Konditionen angeboten werden. Ein Glasfasernetz bis ins Gebäude ist die einzige zukunftsfähige Antwort auf die Herausforderungen des modernen Internets.
Die hohen Investitionen sind ohne Fördermittel nicht realisierbar. Die Fördermittel sollen sicherstellen, dass die Maßnahmen innerhalb der Nutzungsdauer (ca. 30 Jahre) durch Pachteinnahmen refinanziert werden können – ohne den Einsatz eigener Steuermittel. Es besteht Konsens, dass Steuermittel nicht für den Glasfaserausbau verwendet werden sollen. Angesichts der angespannten Haushaltslage der Stadt sind keine zusätzlichen Mittel für solche Projekte verfügbar.
Gemäß den Bestimmungen des Grundgesetzes dürfen wir das Netz nicht selbst betreiben, sondern müssen den Betrieb europaweit ausschreiben. In diesem Verfahren werden neben dem Pachtentgelt auch die Endkundenpreise festgelegt. Die Vergabe erfolgte anhand einer Punkteliste, die sich aus einer Bewertungsmatrix ergibt. Darin wurden unter anderem die technischen Voraussetzungen der Bieter geprüft. Den Zuschlag erhielt die Firma Stiegeler, die den „Open Access“ garantieren muss.

Amtsleitung
Amt für Finanzen
Die Deutsche Telekom AG hat uns mitgeteilt, dass der Ausbau der Kabel-Verzweigerkästen abgeschlossen ist und dass dort die sogenannte Vectoringtechnik verbaut worden ist.
Die Stadt hat mit dem Eigenbetrieb Breitbandnetz folgende Gebiete mit Glasfaser so ausgebaut, dass ein direkter Anschluss im Gebäude, und damit die technisch beste Lösung, möglich ist. Bitte wenden Sie sich hierfür an unsere Ansprechpartner im Hause (Herrn Christian Thomann).
Gebiete im Überblick
Bereich Bad Krozingen Bühl
Für den Bereich Bühl plant der regionale Internetanbieter Stiegeler den eigenwirtschaftlichen Bau ein zukunftsfähigen Glasfasernetzes bis ins Haus (FTTH = Fiber to the Home). Nach derzeitigem Planungsstand ist der Baustart ab Mitte des Jahres 2026 vorgesehen.
Den aktuellen Stand des Ausbauprojekts können Sie jederzeit unter stiegeler.com/netzausbau verfolgen.
Für den Abschluss eines Hausanschlussvertrags oder eines Signalliefervertrags für die künftige Versorgung mit Internet über Glasfaser sowie bei allen Fragen rund um den Wechsel zu Glasfaser wenden Sie sich bitte an die Firma StiegelerIT (07673 88899-24 / stiegeler.com/kontakt.)
Alle an Ihrer Adresse verfügbaren Tarife für schnelles Internet, Telefon und Fernsehen über Glasfaser finden Sie unter stiegeler.com/verfuegbarkeit-pruefen.
Glasfaserausbau in Biengen
Die Stadt Bad Krozingen baut in Biengen in den nächsten Monaten ein schnelles Glasfasernetz. Dafür ist der Eigenbetrieb Breitbandnetz zuständig.
Was bedeutet das für Sie?
Sie können Ihr Haus an das Glasfasernetz anschließen. FTTB (Fiber to the building).
Wie wird Biengen ausgebaut?
Es gibt drei verschiedene Wege, wie wir beim Ausbau in Biengen vorgehen:
Zusätzlich gibt es Einzelstraßen, die nicht mit einem Baugebiet verbunden sind, sondern von Hauptverkehrsstraßen abzweigen – etwa die Bachstraße oder Am Neumagen. Diese Straßen bauen wir „nebenbei“ aus, sobald es zeitlich möglich ist. Dabei berücksichtigen wir die Auslastung der Baufirmen und nutzen für die Unternehmen günstige Zeitfenster, um die Kosten zu kontrollieren. Bei kleinen Stichstraßen führt diese Vorgehensweise oft zu kostengünstigeren Angeboten.
Allerdings erfordert dies auch Flexibilität auf unserer Seite. Daher kann es vorkommen, dass die Umsetzung spontan erfolgt und nur wenig Vorlaufzeit bleibt. Das gesamte Projekt wird dadurch jedoch nicht verzögert.
Die Tiefbaumaßnahmen sollten noch in 2026 abgeschlossen werden, in Einzelfällen im Frühjahr 2027. Nach Beendigung des Tiefbaus werden die Fasern in die Leerrohre eingeblasen und aufgelegt, dies nimmt nach dem Bau noch einige Zeit in Anspruch.
Wann bekomme ich einen Anschluss?
Wenn Sie von uns angeschrieben werden, erhalten Sie von uns:
Die Verlegung auf Ihrem Grundstück (vom Straßenrand bis zur Hauswand) ist Sache des Eigentümers. Entweder Sie verlegen das Leerrohr selbst, oder:
Wichtig
Wir schließen den Vertrag nur ab, wenn klar ist, dass die Arbeiten auf Ihrem Grundstück zeitgleich mit dem Ausbau in der Straße stattfinden können. Denn die Hauseinführung, die Hausanschlussbox und die Glasfasern gehören zum Hauptvertrag und die Arbeiten müssen ineinandergreifen.
Warum macht die Stadt das?
Die Stadt möchte, dass die Bürgerinnen und Bürger auch in Zukunft Zugang zu schnellerem Internet bekommen. Die bisher im FTTC (Fiber tot he curb – also bis zu den grauen Verteilkästen, von dort mit bestehenden Kupferadern weiter) Betrieb genutzte Hardware wird nicht mehr weiter vertrieben, d.h. diese vom Gesetzgeber lange Zeit bevorzugte Technik wird künftig nicht mehr betrieben werden können. Dabei werden keine zusätzlichen Steuergelder verwendet – das Glasfasernetz finanziert sich, auf sehr lange Zeit gerechnet, selbst.
Der Betrieb des Netzes wird vom aktuellen Anbieter des bisherigen Netzes übernommen. Das neue Glasfasernetz wird, wie schon jetzt, für alle Anbieter offen sein („open access“).
Noch Fragen?
Unsere Mitarbeiter kommen bei Vertragsabschluss rechtzeitig vor der Baumaßnahme zu einem Vor-Ort-Termin zu Ihnen, um Sie zu beraten.
Wir beraten Sie auch gerne telefonisch unter 07633 407-338.
Bitte kündigen Sie nicht selbst!
Schließen Sie über die Firma Stiegeler einen Vertrag ab, sie werden darin gefragt, wann der alte Vertrag ausläuft und können darin den Auftrag zur Kündigung des bisherigen Vertrags erteilen. Auf diese Art und Weise, über die Kündigung durch den neuen Betreiber, können Sie sicher sein, dass Ihre bisherige Telefonnummer beibehalten wird und der Anschluss reibungslos von statten geht.
Hier geht's zur Webseite von Stiegeler
Wenn Sie selbst kündigen, sollten Sie sich auf jeden Fall das Recht einräumen lassen, dass Sie drei Monate lang auf Ihre bisherige Nummer zugreifen können.
Falls Sie einen Telefonanschluss bei einem Anbieter und den Internetanschluss bei einem anderen Anbieter haben, kann der Telefonanschluss über unseren Betreiber gekündigt werden beziehungsweise über einen Vertrag mit ihm. Die Kündigung des Internetanschlusses muss aber durch Sie erfolgen. Das bedeutet, falls Sie zwei Anbieter haben, kann der Internetanschluss nicht durch den Betreiber gekündigt werden.
Selbstverständlich ist, wie immer erläutert, der Open Access gewährleistet. Das heißt, falls Sie bei Ihrem Betreiber bleiben möchten, aber das schnelle Internet nutzen möchten, muss dieser eine Durchleitung durch unser Netz anfragen und die dafür zu zahlende Pachtentgelte bezahlen. Dies muss er mit dem Betreiber Stiegeler vertraglich vereinbaren. Möchte Ihr Anbieter dies nicht, wird ein Bezug von Dienstleistungen über unser Netz nicht möglich sein.
Wir freuen uns, Ihnen nun die Realisierung dieses Netzes mitteilen zu können – und dass wir einen attraktiven Betreiber gefunden haben. Die europaweite Ausschreibung für den Netzbetrieb stieß auf großes Interesse: Sechs Anbieter beworben sich um den Betrieb. Neben den Pachtzahlungen für den Netzbetrieb war der Endkundenpreis ein zentrales Kriterium. Die Firma Stiegeler hat in der Bewertung die volle Punktzahl erreicht. Wir können Ihnen versichern, dass die angebotenen Preise marktüblich sind und auch von großen Anbietern verlangt werden – auch wenn in der Werbung teilweise andere Zahlen genannt werden. Uns liegt eine detaillierte Preisliste vor, die diese Aussage bestätigt. Unser Ziel war es, den besten Anbieter für die Kunden zu finden, allerdings zu Konditionen, die auch die Refinanzierung des Netzes ermöglichen. Nur so kann der Ausbau langfristig gesichert werden.
Vielen Dank für Ihre Geduld und viel Spaß mit dem neuen Netz des Eigenbetriebs Breitbandnetz der Stadt Bad Krozingen.
In einer europaweiten Ausschreibung konnten wir den Netz-Betreiber finden. Es ist die Firma Stiegeler Internet Service GmbH & Co.KG, Paradiesstraße 18, 79677 Schönau.
Informationen zum Angebot finden Sie auf deren Homepage.
Hier geht's zur Webseite von Stiegeler
Wenn Sie eine Versorgung über das neue Netz möchten, steht grundsätzlich über den open acess jeder Versorger zur Verfügung der eine Netzdurchleitung realisieren kann!
Weil diese Versorger schwer zu finden sind, ist es wahrscheinlich, dass die Firma Stiegeler die Dienstleistung übernimmt.
In diesem Fall wäre ein Vertrag mit Stiegeler zu schließen. Diesen können Sie über die oben genannte Homepage runterladen beziehungsweise online ausfüllen oder per Telefon anfordern. Die Firma Stiegeler kündigt dann Ihren laufenden Vertrag so, dass Sie keinen Zeitraum ohne Telefon oder Internetanbindung fürchten müssen.
Deshalb:
Bitte kündigen Sie die laufenden Verträge nicht selbst! Mit dem Abschluss des neuen Vertrages wird diese Kündigung vom neuen Versorger durchgeführt.
Die Deutsche Telekom AG hat uns mitgeteilt, dass der Ausbau der Kabelverzweigerkästen abgeschlossen ist und dass dort die sogenannte Vectoringtechnik verbaut wird.
In Schlatt errichtet der regionale Internetanbieter Stiegeler eigenwirtschaftlich ein zukunftsfähiges Glasfasernetz bis ins Haus (FTTH = Fiber to the Home). Der Baustart erfolgt voraussichtlich ab Anfang April 2026.
Das Ortsnetz und die Ablagen an den Grundstücksgrenzen werden mithilfe des minimalinvasiven Stufenschleifverfahrens erstellt. Anschließend wird ein von Stiegeler betrautes Tiefbauunternehmen voraussichtlich ab Mitte 2026 in einem zweiten Schritt die beauftragten Hausanschlüsse erstellen.
Den aktuellen Stand des Ausbauprojekts können Sie jederzeit unter stiegeler.com/netzausbau verfolgen.
Für den Abschluss eines Hausanschlussvertrags oder eines Signalliefervertrags für die künftige Versorgung mit Internet über Glasfaser sowie bei allen Fragen rund um den Wechsel zu Glasfaser wenden Sie sich bitte an die Firma StiegelerIT (07673 88899-24 / stiegeler.com/kontakt.)
Alle an Ihrer Adresse verfügbaren Tarife für schnelles Internet, Telefon und Fernsehen über Glasfaser finden Sie unter stiegeler.com/verfuegbarkeit-pruefen.
Die Telekom hat den Kabelverzweiger in FTTC-Technologie ausgebaut.
In Schmidhofen plant der regionale Internetanbieter Stiegeler den eigenwirtschaftlichen Bau ein zukunftsfähigen Glasfasernetzes bis ins Haus (FTTH = Fiber to the Home). Nach derzeitigem Planungsstand ist der Baustart ab Mitte des Jahres 2026 vorgesehen.
Den aktuellen Stand des Ausbauprojekts können Sie jederzeit unter stiegeler.com/netzausbau verfolgen.
Für den Abschluss eines Hausanschlussvertrags oder eines Signalliefervertrags für die künftige Versorgung mit Internet über Glasfaser sowie bei allen Fragen rund um den Wechsel zu Glasfaser wenden Sie sich bitte an die Firma StiegelerIT (07673 88899-24 / stiegeler.com/kontakt.).
Alle an Ihrer Adresse verfügbaren Tarife für schnelles Internet, Telefon und Fernsehen über Glasfaser finden Sie unter stiegeler.com/verfuegbarkeit-pruefen.
Die Deutsche Telekom AG hat uns mitgeteilt, dass der Ausbau der Kabelverzweigerkästen bis Dezember 2016 abgeschlossen ist und dass dort die sogenannte Vectoringtechnik verbaut wird.
In Tunsel plant der regionale Internetanbieter Stiegeler den eigenwirtschaftlichen Bau ein zukunftsfähigen Glasfasernetzes bis ins Haus (FTTH = Fiber to the Home). Nach derzeitigem Planungsstand ist der Baustart in Tunsel in der ersten Jahreshälfte des Jahres 2026 vorgesehen.
Den aktuellen Stand des Ausbauprojekts können Sie jederzeit unter stiegeler.com/netzausbau verfolgen.
Für den Abschluss eines Hausanschlussvertrags oder eines Signalliefervertrags für die künftige Versorgung mit Internet über Glasfaser sowie bei allen Fragen rund um den Wechsel zu Glasfaser wenden Sie sich bitte an die Firma StiegelerIT (07673 88899-24 / stiegeler.com/kontakt.)
Alle an Ihrer Adresse verfügbaren Tarife für schnelles Internet, Telefon und Fernsehen über Glasfaser finden Sie unter stiegeler.com/verfuegbarkeit-pruefen.