Unkrautbekämpfung: Bad Krozingen setzt auf Heißwasser statt chemischer Keule


Alle öffentlichen Flächen, die vom städtischen Bauhof gepflegt werden, werden nun mit natürlichen Mitteln bekämpft. „Wir sind eine Gesundheitsstadt und wollen daher selbstverständlich auf Pestizide verzichten“, sagt Bürgermeister Volker Kieber. Denn der häufig eingesetzte Wirkstoff Glyphosat kann auf befestigten Böden nicht abgebaut werden und wird mit dem Regen in Kanäle und Flüsse gespült. Die Gewässer werden dadurch über Jahre schwer geschädigt. Deshalb ist der Einsatz auf versiegelten Flächen mittlerweile verboten.  Die Stadt setzt deswegen auf Heißwasser statt einer chemischen Keule. Mit der natürlichen thermischen Wildkräuterbekämpfung (Einsatz von Heißwasser) kann das 96 Grad Celsius warme Wasser punktgenau an Wurzeln eingesetzt werden, die nach zwei- bis viermaliger „Behandlung“ endgültig verschwinden.  
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