Innenstadtentwicklung: Architekturbüro Dörr+Irrgang realisiert die Umgestaltung des Innenstadtbereichs „Basler Straße & Kirchplatz“


Im Rahmen einer Bürgerwerkstatt, in der Bad Krozinger Bürgerinnen und Bürger frühzeitig eingebunden wurden, sind in verschiedenen Arbeitsgruppensitzungen Vorschläge entstanden, die auch  in den Auslobungstext mitaufgenommen wurden. Nach einem Beschluss des Gemeinderates vom 26. Oktober 2015 wurde ein Gremium zur Begleitung der städtebaulichen Planung zur Entwicklung dieses zentralen Innenstadtbereiches gebildet. Nachdem das Gremium, bestehend aus Vertretern der Gemeinderatsfraktionen, des Gewerbeverbandes, der Bürgerwerkstatt, Professoren für Städtebau als Fachjuroren und des Sanierungsträgers „Kommunale StadtErneuerung“, über die Details der Auslobung beraten hatte, wurden diese veröffentlicht und parallel dazu einige Architekturbüros direkt zur Teilnahme eingeladen. Drei Arbeitsgemeinschaften zeigten sich am zweistufigen Verfahren interessiert und hatten sich am vorangestellten Auswahlverfahren mit ihren ersten städtebaulichen Ideen um die Teilnahme an der Mehrfachbeauftragung beworben. Der Gemeinderat beschloss daraufhin die Mehrfachbeauftragung der Büros Ruch und Partner, Rosenstiel Architekten und Stadtplaner sowie Dörr+Irrgang. Die Überarbeitung der Entwürfe sollte bis zum 20. Mai erfolgen, unter Berücksichtigung der Anregungen von Gremiumsmitgliedern und interessierten Bürgern. Diese konnten sich im Rahmen einer Bürgerversammlung über die ausgearbeiteten Entwürfe informieren und hatten dabei auch Gelegenheit, direkt mit den Planern und Architekten ins Gespräch zu kommen. In der Gremiums-Sitzung am 09. Juni 2016 wurden die vorgeprüften städtebaulichen Entwürfe vorgestellt und durch die Fachgutachter Professor Leonard Schenk und Professor Alfred Ruther-Mehlis hinsichtlich der  architektonischen und städtebaulichen Qualitäten erörtert und bewertet. Das Gremium entschied sich einstimmig den Entwurf des Büros Dörr+Irrgang, unter der Voraussetzung, dass die im sogenannten „Pflichtenheft“ zusammengefassten Modifizierungen vorgenommen werden, zu empfehlen. Der Gemeinderat hat in der Sitzung vom 11. Juli nun die Realisierung des Entwurfs der Arbeitsgemeinschaft bestehend aus dem Büro Dörr+Irrgang und der SÜBA GmbH beschlossen. Die Arbeitsgemeinschaft wurde nun  beauftragt, die weitere Planung und Verwirklichung des Projekts durchzuführen.
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