Hohe Akzeptanz der Regiobuslinie zwischen Bad Krozingen und Breisach


Unter der Woche seien es viele Berufspendler und Schüler der Breisacher Schulen. Am Wochenende hingegen nutzen vermehrt Touristen die Buslinie. „Wir hoffen natürlich auch weiterhin auf steigende Fahrgastzahlen“, so Jürgen Karle.
Einmal pro Quartal wird eine Fahrgastzählung durchgeführt. Gezählt werden alle Fahrten jeweils von Montag bis Sonntag, Dienstbeginn bis Dienstende. 

„Die Regiobuslinie bietet den Menschen eine Alternative für ihre tägliche Mobilität zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit und ist durch die Verbindung zwischen dem Elsass, dem Rhein und dem Schwarzwald auch für Touristen sehr interessant“, so Bürgermeister Volker Kieber. Die Regiobuslinie fährt neben den Schulzentren auch die Kliniken, das Universitäts-Herzzentrum Freiburg-Bad Krozingen und die Vita Classica Therme im Stundentakt an.
 
Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hatte am 22. Mai 2015 das Förderprogramm „Regiobuslinien“ ausgeschrieben. Das Land übernimmt jeweils die Hälfte des entstehenden Betriebskostendefizits für Neueinrichtung oder Ausbau der Buslinien. Die vom Land geförderten Linien werden je nach Antragstellung in den kommenden drei bis fünf Jahren verkehren. Insgesamt fördert das Land die Regiobuslinien mit rund fünf Millionen Euro. Die Linie zwischen Bad Krozingen und Breisach kostet jährlich 617.000 Euro, wobei das Land fünf Jahre lang die Buslinie mit  290.000 Euro pro Jahr fördern wird. Die jährlichen Kosten von 327.000 Euro teilen sich der Landkreis und die Gemeinden Bad Krozingen und Breisach zu gleichen Teilen. Bad Krozingen muss somit 81.750 Euro pro Jahr zahlen.
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