An dieser Stelle informieren wir Sie über häufig gestellte Fragen aus dem Umweltbereich.

Was unsere Bürger bewegt

Welche Grenzabstände sind einzuhalten bei Neuanpflanzungen von Gehölzen im innerstädtischen und Außenbereich?

Häufig erreichen uns Fragen zu Grenzabständen oder zulässigen Wuchshöhen z.B. von Hecken oder Bäumen. Sofern ein Bebauungsplan für das betroffene Gebiet vorliegt, lässt sich in diesem nachlesen, welche Vorgaben einzuhalten sind. Liegt kein Bebauungsplan vor, sind die Bestimmungen des Nachbarrecht Baden-Württemberg ausschlaggebend.

Weitere Infos zum Nachbarrecht Baden-Württemberg
Wann sind Baumfällarbeiten und Rodungen erlaubt ?

Soll ein Baum gefällt oder eine Hecke gerodet werden, sind verschiedene Regelungen zu beachten: steht der Baum im Stadtgebiet oder in der freien Landschaft, gibt es Vorgaben im städtischen Bebauungsplan, leben schützenswerte Tiere an dem Baum? Der günstigste Zeitpunkt um notwendige Baumfällungen und Rodungsarbeiten durchzuführen, liegt im Winterhalbjahr zwischen dem 1. Oktober und 28. Februar. Laut Bundesnaturschutzgesetz gilt generell im Zeitraum vom 1. März bis 30. September eines Jahres das Verbot Bäume und Hecken zu fällen bzw. auf den Stock zu setzen. Das Verbot dient dem Erhalt der Lebensstätten von Tier- und Pflanzenarten und schützt vor allem die Vögel in der Brut- und Aufzuchtzeit. In bestimmten Fällen sind Ausnahmen davon möglich.

Weitere und detailliertere Informationen finden Sie auf der Homepage des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald. Dort erhalten Sie über das Dezernat 4 - Bau und Umwelt und den Fachbereich Naturschutz die vollständigen gesetzlichen Grundlagen über die Pflege von Gehölzen.

Gesetzliche Grundlagen der Gehölzpflege - Informationen des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald

Interessieren Sie sich für städtische Biotopflächen?

  • In allen Ortsteilen Bad Krozingen finden sich Biotop- und Ausgleichsflächen, die im Sinne des Naturschutzes angelegt wurden und langjährig gepflegt werden.

    Darunter befinden sich zahlreiche Streuobstwiesen, Grünland mit Feldgehölzen oder Feuchtwiesen. Die meisten Biotopflächen sind an Personen verpachtet, die diese Flächen im Sinne des Naturschutzes nutzen und pflegen. Einige Flächen werden durch den städtischen Baufhof gepflegt.

    Sollten Sie Interesse an der Nutzung und Pflege einer Streuobstwiese oder Grünfläche haben, wenden Sie sich bitte an die Mitarbeiter der Umweltberatung.