Bad Krozingen ist digital

Die Stadtverwaltung Bad Krozingen baut im Rahmen der Digitalisierung den Service für Bürgerinnen und Bürger weiter aus. In diesem Zusammenhang wird auch das Online-Angebot erweitert. 

Bürgerinnen und Bürgern können ab sofort ihre Termine im Bürgerbüro online vereinbaren, die vom  Bürgerbüro bevorzugt bearbeitet werden. 

Hier kommen Sie direkt zur Online-Terminvereinbarung.


Des Weiteren bietet die Stadtverwaltung einen Rückrufservice an. Hierzu können Bürgerinnen und Bürger schnell und einfach über ein Online-Formular ihre Telefonnummer sowie die bevorzugte Anrufzeit mitteilen. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen dann so bald als möglich zurück.

Auch weist ein Bildschirm im Eingangsbereich des Rathauses, der im Laufe des Aprils fest installiert wird, auf Veranstaltungen und Raumbelegungen hin und dienst somit als Wegweiser durch die Bad Krozinger Stadtverwaltung.

Damit Jugendliche aktiv an Stadtgeschehen und -entwicklung beteiligt werden können, führt die Stadtverwaltung im Rahmen der Digitalisierung eine Jugendbeteiligungs-App ein, die von der Firma Hitcom aus Dunningen entwickelt wurde. Mit ihrer Hilfe können Jugendliche zukünftig unter anderem Anregungen und Ideen für die Stadtentwicklung äußern. Andere Nutzer können darauf reagieren und die Vorschläge als gut oder weniger gut bewerten oder an Umfragen zu bestimmten Themen teilnehmen.

Bereits vor einem Jahr hat die Stadt Bad Krozingen mit dem Projekt Digitalisierung der Bad Krozinger Schulen begonnen und eine Arbeitsgruppe gegründet.  Ziel dieser Arbeitsgruppe ist es, einen gesamtstädtischen Medienentwicklungsplan zu entwerfen, der einen sinnvollen und nachhaltigen Einsatz von Medien im Unterricht gewährleistet. In enger Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum in Freiburg soll der MEP schnellst möglich fertiggestellt werden. Hierbei wird nach dem Leitsatz „Technik folgt Pädagogik“ gearbeitet. Fachliche Unterstützung im pädagogischen Bereich erhält die Arbeitsgruppe zukünftig durch eine Mitarbeiterin der Mediathek Bad Krozingen.

Im Rahmen der Ausbildung bei der Stadtverwaltung nehmen die Auszubildenden an einem sechsmonatigen Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ teil, welches von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald vermittelt und vom deutschlandweit agierenden RKW-Kompetenzzentrum initiiert wurde und begleitet wird. Ziel dieses Projektes ist ebenfalls, Digitalisierungspotenziale in der Stadtverwaltung zu finden und in einem Azubi-Projekt umzusetzen. 

Derzeit können sich Bürgerinnen und Bürger bereits über Tagesordnungspunkte des Bad Krozinger Gemeinderates im sogenannten Ratsinformationssystem informieren, ihr Kind über das Kita-Portal online anmelden sowie E-Books und Hörbücher der Mediathek über die sogenannte Onleihe ausleihen oder Bücher vorbestellen und verlängern. Auch das städtische Fundbüro wurde bereits digitalisiert. Dieses kann,  genauso wie die Vereins- und Unternehmensdatenbank oder die öffentliche Bekanntmachungen, über die städtische Webseite abgerufen werden.

In den nächsten Monaten können darüber hinaus Bad Krozingerinnen und Bad Krozinger mithilfe des sogenannten „Schadensmelder“ Schäden schnell und einfach per Handy oder über die Webseite der Stadtverwaltung mitteilen.


Laut des 2017 in Kraft getretene Onlinezugangsgesetzes sollen Bund, Länder und die Kommunen bis 2022 alle Verwaltungsleistungen in Deutschland über Verwaltungs­portale auch digital anbieten. 
Bürgerinnen und Bürger sollen somit zukünftig die von ihnen gewünschte Dienstleistung direkt, schnell und einfach online aufrufen und abwickeln können.

Breitbandausbau in Bad Krozingen


Schnelles Internet wird heute zur praktisch Daseinsvorsorge gezählt. Der Ausbau schneller Verbindungen ist aber sehr teuer, vergleichbar mit dem Ausbau eines völlig neuen Stromnetzes. Die Kosten sind mit dem Ausbau eines Neubaugebietes nicht vergleichbar weil in den Bestand eingegriffen werden muss, bestehende Straßen und Wege angeschnitten werden und andere Versorgungsleitungen berücksichtigt werden müssen.
Die technisch beste Lösung mit wirklicher Zukunftssicherheit ist ein Glasfaseranschluss direkt ins Haus. Die Umsetzung eines Glasfasernetzes mit direktem Anschluss der Gebäude (FTTB) ist aufgrund EU-rechtlichen Bestimmungen nicht überall möglich.

Deshalb haben wir den Ausbau der Glasfaserleitung bis zum Kabelverzweigerkasten (KVZ) der Telekom geplant und von dort mit der bestehenden Telekomleitung in das Gebäude (FTTC). Allerdings durften wir aus rechtlichen Gründen nur in Biengen den FTTC-Ausbau machen. Hiermit gibt es jetzt sofort sicherlich eine Lösung der Probleme. Langfristig wird aber der Glasfaserausbau ins Gebäude folgen. Das Breitbandnetz in Glasfasertechnik wird auch als Next Generation Network bezeichnet, also als die Technik, die bereits jetzt für die zukünftigen Anwendungen ausreicht. Damit sind die neuen Techniken wie Cloud-Dienste, IP-TV oder Video on Demand ohne Einschränkungen möglich. Höhere Bandbreiten können ohne weiteres, zu anderen Konditionen, angeboten werden. Das Glasfasernetz bis ins Gebäude ist die einzige zukunftsfähige Antwort auf die Internetprobleme. Die hohen Investitionen sind ohne Fördermittel nicht umsetzbar. Die Fördermittel sollen ermöglichen, dass die Maßnahmen in einem gewissen Zeitraum innerhalb der Nutzungsdauer (ca. 30 Jahre) durch die Pacht refinanziert werden ohne eigene Steuermittel dafür einzusetzen. Es herrscht Konsens, dass Steuermittel nicht für ein Glasfasernetz verwendet werden sollen. Der Haushalt der Stadt ist und bleibt schon bei den anstehenden Aufgaben so angespannt, dass eine Verwendung von Geldmitteln für andere Dinge nicht möglich ist.

Gemäß den Bestimmungen des Grundgesetzes dürfen wir dieses Netz nicht selbst betreiben, sondern müssen den Betrieb in einem Wettbewerbsverfahren ausschreiben. Bei der europaweiten Ausschreibung des Netzbetriebs werden neben einem Pachtentgelt auch die Preise für den Kunden mit ausgeschrieben. Die Vergabe erfolgte aufgrund einer Punkteliste die sich aus der Bewertungsmatrix ergibt. Hier wurde z.B. auch abgefragt, ob der Betreiber die technischen Voraussetzungen erfüllt.

Pressemitteilung 

Stadt wird digital


„Digitalisierung ist für uns eine wichtige  Zukunftsaufgabe. Um die Digitalisierung in der Stadtverwaltung umsetzen zu können, haben wir fünf städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Digitallotsen ausbilden lassen und sind somit gut aufgestellt“, so Bürgermeister Volker Kieber.

Einen Teilaspekt der städtischen Digitalisierungskampagne wird unter anderem der Ausbau des Online-Angebots sein. „Ab dem 1. April 2019 bieten wir unseren Bürgerinnen und Bürgern eine Online-Terminvereinbarung für das Bürgerbüro an. Die Stadt Bad Krozingen ist somit Vorreiter in der Region“, so Kieber. Über die städtische Webseite www.bad-krozingen.de/onlinetermin können dann Termine online vereinbart werden, die vom  Bürgerbüro bevorzugt bearbeitet werden. Um den Bürgerservice zu optimieren und um Wartezeiten zu vermeiden, werden die Öffnungszeiten des Bürgerbüros zum 15. April 2019 angepasst.

Das Bürgerbüro im Bad Krozinger Rathaus wird zukünftig montags von 07:30 Uhr bis 16:30 Uhr, dienstags von 08:00 Uhr bis 16:30 Uhr, mittwochs von 08:00 bis 12:00 Uhr, donnerstags von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr sowie freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr geöffnet sein.  Damit bietet die Stadt Bad Krozingen weiterhin umfangreiche Servicezeiten für Bürgerinnen und Bürger an.   
 
Alle bisherigen Serviceleistungen bleiben von den geänderten Öffnungszeiten unberührt – eine telefonische Erreichbarkeit wird auch weiterhin gewährleistet. Auch werden die wesentlichen Rahmenbedingungen, wie die frühen und späten sowie die durchgängigen Öffnungszeiten beibehalten und durch die Online-Terminvereinbarung ergänzt.


Rückrufservice und Bildschirm


Des Weiteren bietet die Stadtverwaltung in den kommenden Monaten einen Rückrufservice an. Hierzu können Bürgerinnen und Bürger schnell und einfach über ein Online-Formular ihre Telefonnummer sowie die bevorzugte Anrufzeit mitteilen. Die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter rufen dann so bald als möglich zurück. Auch weist ein Bildschirm, der im Laufe des Aprils fest installiert werden soll, im Eingangsbereich des Rathauses auf Veranstaltungen und Raumbelegungen hin und dienst somit als Wegweiser durch die Bad Krozinger Verwaltung.

„Von der Digitalisierung der Verwaltungsabläufe werden die Bürgerinnen und Bürger zukünftig nicht nur profitieren, sie können den Prozess auch aktiv begleiten“, so Kieber. Hier wird die Stadt in den nächsten Monaten eine Plattform bereit stellen, auf der die Bürgerinnen und Bürger mit der Stadtverwaltung kommunizieren und Ideen einbringen können. „Wir wollen dadurch die Kommunalpolitik noch transparenter machen.“


Jugendbeteiligungs-App


Damit Jugendliche aktiv an Stadtgeschehen und -entwicklung beteiligt werden können, führt die Stadtverwaltung im Rahmen der Digitalisierung eine Jugendbeteiligungs-App ein, die von der Firma Hitcom aus Dunningen entwickelt wurde. Mit ihrer Hilfe können Jugendliche zukünftig unter anderem Anregungen und Ideen für die Stadtentwicklung äußern. Andere Nutzer können darauf reagieren und die Vorschläge als gut oder weniger gut bewerten oder an Umfragen zu bestimmten Themen teilnehmen. „Die Jugendlichen können mit der App deutlich machen, was ihnen wichtig ist und was nicht“, so Bürgermeister Volker Kieber.


Ratsinformationssystem, Kita-Portal, Onleihe und Co.


Derzeit können sich Bürgerinnen und Bürger bereits über Tagesordnungspunkte des Bad Krozinger Gemeinderates im sogenannten Ratsinformationssystem informieren, ihr Kind über das Kita-Portal online anmelden sowie E-Books und Hörbücher der Mediathek über die sogenannte Onleihe ausleihen oder Bücher vorbestellen und verlängern. Auch das städtische Fundbüro wurde bereits digitalisiert. Dieses kann,  genauso wie die Vereins- und Unternehmensdatenbank oder die öffentliche Bekanntmachungen, über die städtische Webseite abgerufen werden.


Digitalisierung in Bad Krozinger Schulen


Bereits vor einem Jahr hat die Stadt Bad Krozingen mit dem Projekt Digitalisierung der Bad Krozinger Schulen begonnen.  Am 20. März 2018 tagte erstmals die neu gegründete Arbeitsgruppe „Digischool“. Diese setzt sich aus Vertretern aller Schulen in städtischer Trägerschaft zusammen und wird von Tobias Schneider geleitet sowie von Elena Helfesrieder unterstützt. Auch Vertreter des Kreisgymnasiums haben an den regelmäßigen Treffen teilgenommen. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, einen gesamtstädtischen Medienentwicklungsplan zu entwerfen, der einen sinnvollen und nachhaltigen Einsatz von Medien im Unterricht gewährleistet. In enger Zusammenarbeit mit dem Kreismedienzentrum in Freiburg soll der MEP schnellst möglich fertiggestellt werden. Hierbei wird nach dem Leitsatz „Technik folgt Pädagogik“ gearbeitet. Fachliche Unterstützung im pädagogischen Bereich erhält die Arbeitsgruppe zukünftig durch eine Mitarbeiterin der Mediathek Bad Krozingen.
 
In den vergangen Monaten wurde seitens der Verwaltung nicht nur eine Bestandsaufnahme hinsichtlich der technischen Ausstattung der Schulen erstellt, sondern auch Besuche in Schulen koordiniert, die den Digitalisierungsweg schon beschritten haben. Bei einem Besuch im Showroom des Kreismedienzentrums informierte sich die Arbeitsgruppe über verschiedene Ausstattungsmöglichkeiten an Schulen. Darüber hinaus besuchten die Mitarbeiter der Verwaltung verschiedene Digitalisierungskongresse, um die hier gewonnen Informationen in der Arbeitsgruppe einzuspeisen.

„Auszubildende als Digitalisierungsscouts“

 
Im Rahmen der Ausbildung bei der Stadtverwaltung nehmen die Auszubildenden an einem sechsmonatigen Projekt „Auszubildende als Digitalisierungsscouts“ teil, welches von der Wirtschaftsförderung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald vermittelt und vom deutschlandweit agierenden RKW-Kompetenzzentrum initiiert wurde und begleitet wird. Ziel dieses Projektes ist ebenfalls, Digitalisierungspotenziale in der Stadtverwaltung zu finden und in einem Azubi-Projekt umzusetzen. Das Ergebnis soll praktischen Nutzen für die Stadtverwaltung oder die Bürgerschaft haben.
Die Jugendlichen sind mit dem Internet und internetbasierten Anwendungen aufgewachsen. Darin steckt ein großes Potential für unsere Verwaltung. Ein neuer, unverstellter Blick auf die Abläufe und Dienstleistungsangebote unserer Verwaltung ist eine große Chance, die Digitalisierung in unserer Verwaltung voranzubringen.
Als moderner Ausbildungsbetrieb, möchte die Stadtverwaltung ihren Auszubildenden die Möglichkeit geben, ein eigenverantwortliches Projekt durchzuführen und hierdurch ein Beitrag für die Weiterentwicklung der Stadtverwaltung zu leisten. Im Rahmen des Projekts können die Auszubildenden beispielsweise Erfahrungen wie Teamwork oder Projektmanagement sammeln und ihre digitalen und sozialen Kompetenzen ausbauen.


Schadensmelder


In den nächsten Monaten können darüber hinaus Bad Krozingerinnen und Bad Krozinger mithilfe des sogenannten „Schadensmelder“ Schäden schnell und einfach per Handy oder über die Webseite der Stadtverwaltung mitteilen.


Laut des 2017 in Kraft getretene Onlinezugangsgesetzes sollen Bund, Länder und die Kommunen bis 2022 alle Verwaltungsleistungen in Deutschland über Verwaltungs­portale auch digital anbieten. 
Bürgerinnen und Bürger sollen somit zukünftig die von ihnen gewünschte Dienstleistung direkt, schnell und einfach online aufrufen und abwickeln können.

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