Schlosskonzerte Termine 2019



Samstag, 13. April 2019, 15 Uhr

Führung durch die Sammlung Historischer Tasteninstrumente Neumeyer-Junghanns-Tracey

Info, Kartenvorverkauf und Kartenreservierung:

Schlosskonzerte Bad Krozingen
(07633 / 3700 oder 407-164),
Internet: www.schlosskonzerte-badkrozingen.de /
E-Mail: info@schlosskonzerte-badkrozingen.de


MOZARTEUM ZU GAST


Donnerstag, 2. Mai 2019, 18 Uhr

(Kurhaus, Horst Linde Saal)
Spiele zu Mozarts Zeiten, Vortrag und aktives Spielen. Prof. Rainer Buland

Freitag, 3. Mai 2019


18 Uhr: Vortrag:
Mozarts Komponieren für Freimaurer
Wolfgang Brunner

19:30 Uhr: Konzert
Sämtliche Mozart-Lieder Hammerflügel, Tenor und Sopran

Samstag, 4. Mai 2019, 19:30 Uhr


Abschlusskonzert des Mozarteums
"Exkursion des Mozarteums in eine Hammerklaviersammlung von Europäischem Rang"


Info, Kartenvorverkauf und Kartenreservierung:
Schlosskonzerte Bad Krozingen
(07633 / 3700 oder 407-164),
Internet: www.schlosskonzerte-badkrozingen.de /
E-Mail: info@schlosskonzerte-badkrozingen.de



Musik als Heilmittel II
Donnerstag, 16. Mai 2019, 16 Uhr
"Traurigkeit und Demenz"
Professor Hermann Frommhold

Professor Hermann Frommhold, Vorsitzender des Freundeskreises der Schlosskonzerte und selbst musizierender Mediziner, widmet sich gemeinsam mit der Pianistin Lubica Paurová dem Thema „Wie Musik uns berührt. Traurigkeit und Demenz“. Psychologen und Mediziner ergründen das Geheimnis der Musik und nutzen ihre therapeutische Kraft. An musikalischen Beispielen werden die Möglichkeiten dieser Wirksamkeit angesprochen und erläutert. Dazu erklingen die alten Instrumente der Sammlung, die im Anschluss besichtigt werden können.

Info, Kartenvorverkauf und Kartenreservierung:
Buchhandlung Pfister / Kur- und Bäder GmbH / BZ-Karten-Service / reservix
Schlosskonzerte Bad Krozingen
(07633 / 3700 oder 407-164),
Internet: www.schlosskonzerte-badkrozingen.de /
E-Mail: info@schlosskonzerte-badkrozingen.de



Bauernkantate
Samstag, 26. Mai 2019, 16 Uhr

Johann Sebastian Bach Kantate BWV 212 „Mer hahn en neue Oberkeet“
(1685–1750) Cantate burlesque, bekannt als ‚Bauernkantate‘, Leipzig 1742.


Georg Philipp Telemann ‚Pariser Quartett‘ Nr. 6 in e-Moll

Es musizieren: Das Ensemble Cardinal Complex und MusikerInnen der Schola Cantorum Basiliensis.


Bachs ‚Bauernkantate‘ stellt in vielerlei Hinsicht eine Ausnahme in seinem reichen Schaffen auf dem Gebiet der Kantate dar: Erstens gehört sie zu den (im Vergleich zu den ca. 200 geistlichen) wenigen weltlichen Kantaten, die uns der große Meister überliefert hat. Zweitens weist sie mit 24 Nummern eine große Anzahl Sätze auf, die wiederum ungewöhnlich kurz und knapp gehalten sind. Drittens ist sie mit dem Entstehungsdatum 30. August 1742 die späteste überlieferte Kantate von Bach, den man zu diesem Zeitpunkt schon als 'Altmeister' bezeichnen kann, was wiederum in gewissem Kontrast zum derben, humoristischen Inhalt des Werkes steht.
Das Konzert wird eröffnet von einem der eindrücklichsten Kammermusikwerke, die Bachs Kollege und Freund Georg Philipp Telemann geschrieben hat: das letzte seiner als ‚Pariser Quartette‘ bekannt gewordenen Nouveaux quatuors en six suites. Das nur wenige Jahre vor der ‚Bauernkantate‘ entstandene Werk gehört jedoch einem komplett anderen Kontext an: Uraufgeführt in Paris kann das Werk sinnbildlich für die mondäne, raffinierte Musik der großen europäischen Kapitale angesehen werden, die in wunderbarem Kontrast zur bäuerlich-ländlichen Kantate von Bach steht und diese dadurch ideal ergänzt.
 
Der Cardinal Complex wurde vom Cellisten Alex Jellici und den Cembalisten Matías Lanz und Thomas Jäggi 2017 gegründet. Ziel des jungen Ensembles ist es, Musik des 17. und 18. Jahrhunderts auf höchstem Niveau und historisch möglichst realistisch mit spannenden Besetzungen und lebendigen Tempi zur Aufführung zu bringen. Cardinal Complex versteht sich als Pool von Barockmusikern, der von der kleinen Kammerbesetzung bis zu orchestraler Größe beliebig erweitert werden kann.



Das Schloss, ei­ne ehe­ma­li­ge Props­tei des Klos­ters St. Bla­si­en, heu­te in ­Fa­mi­li­en­be­sitz , bil­det den wür­di­gen Rah­men für die Kon­zer­te, in de­nen die Mu­sik des 16. – bis 19. Jahr­hun­derts in ih­rem ein­zig­ar­ti­gen Klang­bild auf­ge­führt wird. Es wur­de im Jah­re 1579 er­baut und um die Mit­te des 18. Jahr­hun­derts von Jo­hann Cas­par Ba­gna­to um­ge­baut. Aus die­ser Zeit stam­men die rei­chen Stuck­ar­bei­ten so­wie die kost­ba­re Aus­stat­tung des ehe­ma­li­gen Fest­saa­les, in dem die Kon­zer­te statt­fin­den. Die Samm­lung um­fasst 50 In­stru­men­te aus der Zeit von 1600 bis 1860 aus der Samm­lung Fritz Neu­mey­er, Rolf Jung­hanns und Brad­ford Tracey und ent­hält die wich­tigs­ten Ty­pen von his­to­ri­schen Tas­ten­in­stru­men­ten: Or­gel­po­si­tiv, Re­gal, Spi­net­te, Spi­net­ti­no, Vir­gi­na­le, Cem­ba­li, Cla­vichor­de, Tan­gen- ten­flü­gel, Ta­fel­kla­vie­re und be­son­ders kost­ba­re Ham­mer­flü­gel der be­rühm­tes­ten Meis­ter. Die In­stru­men­te re­prä­sen­tie­ren die Ent­wick­lung des Kla­vier­bau­es im Lau­fe von vier Jahr­hun­der­ten.

Ei­ne Be­sich­ti­gung der Samm­lung ist im­mer don­ners­tags zwi­schen 16 und 17 Uhr mög­lich. Die Schlo­ß­kon­zer­te Bad Kro­zin­gen bie­ten in Ih­rem Jah­res­pro­gramm mehr­fach pro­fes­sio­nell ge­lei­te­te Füh­run­gen, auch spe­zi­ell für Kin­der, mit ei­nem mu­si­ka­li­schen oder tech­ni­schen Schwer­punkt an. Ger­ne sen­den wir Ih­nen das Pro­gramm der Schlo­ß­kon­zer­te zu. Bei den Kon­zer­ten und Füh­run­gen ist ei­ne vor­he­ri­ge Kar­ten­re­ser­vie­rung emp­foh­len.

Ge­schenk­gut­schei­ne für Ein­tritts­kar­ten sind er­hält­lich und wer­den auch in Ih­rem Auf­trag ver­sandt.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie auf der In­ter­net­sei­te der Schlo­ß­kon­zer­te GmbH