Schlosskonzerte Termine 2019



Samstag, 22. Juni 2019, 19:30 Uhr


Sonaten für Violine und obligates Cembalo
von Johann Sebastian Bach



Im Konzert spielen Sabine Bauer, Cembalo, und Petra Müllejans, Barockvioline, obligate Sonaten für Cembalo und Violine und Sonaten für Violine und basso continuo von Johann Sebastian Bach.

Die beiden Musikerinnen verbindet seit nunmehr einigen Jahrzehnten eine sehr lange und intensive Geschichte und Zusammenarbeit, die ihnen das gemeinsame Musizieren zur großen Freude werden lässt.

Die 6 Sonaten für obligates Cembalo und Violine sind ein sehr zentrales instrumentales Oeuvre von Johann Sebastian Bach. Sie beinhalten eine komplette musikalische Welt- mit gesungenen langsamen Sätzen, tiefernsten Passionsmomenten, virtuosen und freudigen Allegri und ebenso komplexen fugierten Sätzen.

Bach komponiert in diesen Sonaten erstmals dreistimmig, aber von nur zwei Instrumenten vorgetragen. Ganz anders sind die Sonaten für Violine und Basso Continuo, in denen dem Cembalo noch die damals übliche, reine Continuo-Rolle zugedacht ist. Hier ist vor allem die Kunstfertigkeit der Cembalistin entscheidend, mit der diese Sonaten zum Leben erweckt werden.

Info, Kartenvorverkauf und Kartenreservierung:

Schlosskonzerte Bad Krozingen
(07633 / 3700 oder 407-164),
Internet: www.schlosskonzerte-badkrozingen.de /
E-Mail: info@schlosskonzerte-badkrozingen.de


Samstag, 6. Juli 2019, 19:30 Uhr

Wege zu Mozart
Salzburger Hofmusik


Es musizieren: Wolfgang Brunner, Eleonore Stauss, Marianna Herzig und Florian Moser

« Einflüsse auf Mozart » könnte man das Programm der Salzburger Hofmusik nennen, das von der Sängerin Marianna Herzig (Sopran), Florian Moser (Violine) sowie Leonore von Stauss und Wolfgang Brunner (Tasteninstrumente) gestaltet wird. Es beginnt mit einer amüsanten Beschreibung verschiedener Tiere des Salzburger Violinvirtuosen Heinrich Ignaz Franz Biber, dessen Musik Mozart sicher kannte. Dass « La Follia » ursprünglich improvisiert wurde, nehmen Florian Moser und Wolfgang Brunner ernst und führen Corellis Version mit folkloristischen und jazzigen Variationen ins 21. Jahrhundert. Georg Friedrichs Händels Kompositionen waren für Mozart so wichtig, dass er ihn mehrfach arrangierte. « Sposa son s´disprezzata » übernahm Vivaldi von seinem Kollegen Giacomelli 1735 in sein Opernpasticcio „Bajazet“ RV 703.

Die großzügige Instrumentalbesetzung des Konzertes mit  drei verschiedenen Akkordinstrumenten nützen Leonore von Stauss und Wolfgang Brunner nicht nur in der Continuo-Besetzung wie in Händels „Lascia ch io pianga“, sondern auch in der Gegenüberstellung von Cembalo und Hammerklavier in Carl Philipp Emanuel Bachs Duetten für  zwei Tasteninstrumente. In Caldaras dramatischer Kantate „Io crudele? Io tiranna?” zeigt Marianna Herzig, mit welchen barocken Gesten eine Sängerin im 18. Jahrhundert üblicherweise ihren Vortrag unterstrich. Den krönenden Abschluss des Konzertes bildet Mozart selbst mit seiner kürzesten Violinsonate und einer frühen Arie mit obligater Violine.

Info, Kartenvorverkauf und Kartenreservierung:

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Sonntag, 7. Juli 2019, 17 Uhr

"Die Söhne Bachs"


Catalina Vicens – Tangentenflügel und Clavichord und Jan van den Borre – Traversflöte spielen Werke von Bachs Söhnen. Auf dem Programm stehen Solowerke für  Tasteninstrumente und Flötensonaten von Wilhelm Friedeman Bach, Carl Philipp Emanuel Johan Christoph Friedrich and Johann Christian Bach.
           
Die in Chile geborene Pianistinin Catalina Vicens, die für ihre Lyrik, Virtuosität und ihren brillanten Spielstil gelobt wird, trat in den wichtigsten Konzertsälen und Festivals für Alte Musik in Europa und Amerika auf und wurde eingeladen, Rezitals in einigen der Hauptsammlungen historischer Original-Tastaturinstrumente der Welt zu geben, wie dem National Music Museum, Boston MFA (USA), Musical Instruments Museum Edinburgh (Schottland), Instrumentensammlung Schloss Bad Krozingen (Deutschland), A. Cobbe und B. Fletcher Collections (UK).   Zur Zeit verbindet Catalina Vicens ihre lebendige internationale Solistenkarriere mit ihrer neuen Beschäftigung als Forscherin, in der sie sich alten Tasteninstrumenten spezialisiert hat.  Catalina ist derzeit Doktorandin an der Leiden University / Orpheus Institute Ghent, unter der Leitung von Dinko Fabris und Ton Koopman www.catalinavicens.com       
   
Der belgische Barockflötenspieler Jan Van den Borre spielte u.a. in einigen der renommiertesten Konzertsäle Europas, USA und Japan mit dem Concertgebouw Amsterdam. Er ist regelmäßiges Mitglied von bekannten Ensembles wie Vox Luminis, Collegium Vocale Gent, Anima Eterna Brugge, BachPlus, Apotheosis, Les Muffatti, Notturna, Les Agrémens und viele mehr. Jan studierte Flöte und Barockflöte an den Konservatorien von Antwerpen, Gent und Brüssel. Meisterprüfung der Barockflöte in der Klasse von Barthold Kuijken. Kurse mit Jordi Savall und Seminare zu den Themen Renaissance-Traversen an der Schola Cantorum Basiliensis und mit Sigiswald Kuijken, Roy Goodman, der die erweiterte seine Erfahrung auf dem Gebiet der historischen Flöten und der Interpretation der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.

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Samstag, 18. Juli 2019, 16 Uhr


Führung durch die Sammlung Historischer Tasteninstrumente Neumeyer-Junghanns-Tracey

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Das Schloss, ei­ne ehe­ma­li­ge Props­tei des Klos­ters St. Bla­si­en, heu­te in ­Fa­mi­li­en­be­sitz , bil­det den wür­di­gen Rah­men für die Kon­zer­te, in de­nen die Mu­sik des 16. – bis 19. Jahr­hun­derts in ih­rem ein­zig­ar­ti­gen Klang­bild auf­ge­führt wird. Es wur­de im Jah­re 1579 er­baut und um die Mit­te des 18. Jahr­hun­derts von Jo­hann Cas­par Ba­gna­to um­ge­baut. Aus die­ser Zeit stam­men die rei­chen Stuck­ar­bei­ten so­wie die kost­ba­re Aus­stat­tung des ehe­ma­li­gen Fest­saa­les, in dem die Kon­zer­te statt­fin­den. Die Samm­lung um­fasst 50 In­stru­men­te aus der Zeit von 1600 bis 1860 aus der Samm­lung Fritz Neu­mey­er, Rolf Jung­hanns und Brad­ford Tracey und ent­hält die wich­tigs­ten Ty­pen von his­to­ri­schen Tas­ten­in­stru­men­ten: Or­gel­po­si­tiv, Re­gal, Spi­net­te, Spi­net­ti­no, Vir­gi­na­le, Cem­ba­li, Cla­vichor­de, Tan­gen- ten­flü­gel, Ta­fel­kla­vie­re und be­son­ders kost­ba­re Ham­mer­flü­gel der be­rühm­tes­ten Meis­ter. Die In­stru­men­te re­prä­sen­tie­ren die Ent­wick­lung des Kla­vier­bau­es im Lau­fe von vier Jahr­hun­der­ten.

Ei­ne Be­sich­ti­gung der Samm­lung ist im­mer don­ners­tags zwi­schen 16 und 17 Uhr mög­lich. Die Schlo­ß­kon­zer­te Bad Kro­zin­gen bie­ten in Ih­rem Jah­res­pro­gramm mehr­fach pro­fes­sio­nell ge­lei­te­te Füh­run­gen, auch spe­zi­ell für Kin­der, mit ei­nem mu­si­ka­li­schen oder tech­ni­schen Schwer­punkt an. Ger­ne sen­den wir Ih­nen das Pro­gramm der Schlo­ß­kon­zer­te zu. Bei den Kon­zer­ten und Füh­run­gen ist ei­ne vor­he­ri­ge Kar­ten­re­ser­vie­rung emp­foh­len.

Ge­schenk­gut­schei­ne für Ein­tritts­kar­ten sind er­hält­lich und wer­den auch in Ih­rem Auf­trag ver­sandt.



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