Allgemeinverfügung im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie im Stadtkreis Freiburg

Am Donnerstag, 22. Oktober tritt im gesamten Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald sowie im Stadtkreis Freiburg eine Allgemeinverfügung zur Eindämmung und Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 in Kraft.


Die Allgemeinverfügung sieht, über die derzeit geltende Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg hinaus, weitere Maßnahmen vor:
  • Sperrstunde für gastronomische Betriebe zwischen 23:00 Uhr und 6:00 Uhr am Folgetag sowie ein Außenabgabeverbot , das heißt kein Ausschank, Verkauf oder Abgabe von alkoholischen Getränken während der Sperrstunde
  • Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auf allen Märkten (unter anderem Wochenmärkte, Weihnachtsmärkte.)

Diese Allgemeinverfügung gilt zunächst bis zum Ablauf des 08.11.2020


3. Pandemiestufe ausgerufen

Seit Montag, 19. Oktober 2020 gilt in Baden-Württemberg die dritte Pandemiestufe!

Auf Grund stetig steigender Infektionszahlen und diffusem Ausbruchsgeschehen in vielen Stadt-​ und Landkreisen in ganz Baden-​Württemberg hat die Landesregierung am Samstag, 17. Oktober, die DRITTE PANDEMIESTUFE ausgerufen und die Corona-​Verordnung dementsprechend angepasst.  Mehr


Aktuelle Corona-Fallzahlen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald und in Bad Krozingen

Mit Stand vom 22. Oktober 2020 meldet das Gesundheitsamt für Bad Krozingen 14 geschätzte aktive Infektionsfälle. Insgesamt wurden damit bisher 179 Infektionsfälle in Bad Krozingen registriert.

Das Landratsamt veröffentlicht wöchentlich die Fallzahlen für alle Kommunen im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald.  Zur Webseite                                      

Lagebericht COVID-19 Baden-Württemberg

Das Landesgesundheitsamt berichtet täglich über die aktuelle COVID-19-Lage,  das heißt auch an den Wochenenden. Donnerstags wird ein ausführlicher Bericht, an den übrigen Tagen ein Kurzbericht erstellt   Zur Webseite

    Die hochdynamische Entwicklung der Infektionszahlen veranlasst die baden-württembergische Landesregierung, nun die dritte Pandemiestufe auszurufen. Dies hat das Kabinett in einer Sondersitzung am Samstag, 17. Oktober, beschlossen. Die steigenden Infektionszahlen und das diffuse Ausbruchsgeschehen in vielen Stadt- und Landkreisen machen diesen Schritt notwendig. Dazu wird die Corona-Verordnung des Landes entsprechend angepasst und um landesweit geltende, verschärfte Maßnahmen ergänzt.
    Die neue Fassung der Corona-Verordnung tritt am Montag, 19. Oktober in Kraft, zeitgleich mit dem Inkrafttreten der dritten Pandemiestufe.

    WAS BEDEUTET DIE DRITTE PANDEMIESTUFE:
    • Landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in den dem Fußgängerverkehr gewidmeten Bereichen und öffentlichen Einrichtungen sowie öffentlich zugänglichen Bereichen im Freien, soweit die Gefahr besteht, dass der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
    • Das private Zusammentreffen von Personen wird auf max. 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
    • Ansammlungen nach § 9 CoronaVO werden auf 10 Personen oder zwei Hausstände begrenzt.
    • Die Teilnehmerzahl für Veranstaltungen wird auf 100 begrenzt.
    Zudem werden weitere landesweite Maßnahmen der Ressorts für die Pandemiestufe 3 ergriffen. Dazu gehören an zentraler Stelle:
    • Kliniken: Angesichts der Erwartung eines höheren Patientenaufkommens in den Kliniken, sollten diese ihre für SARS-CoV2 Patienten erforderlichen (Intensiv-)Kapazitäten stufenweise anpassen sowie elektive Behandlungen schrittweise reduzieren.
    • Ambulante Versorgung: Die Corona Fieber-Ambulanzen und Teststellen in den besonders betroffenen Regionen werden wieder hochgefahren bzw. ausgeweitet.
    • Telemedizin: Ausweitung der Nutzung telemedizinischer Behandlungsmöglichkeiten (auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen) zur Vermeidung von Kontakten in Arztpraxen.
    • Schulen: Mit der Änderung der Corona-VO Schule besteht die landesweite Pflicht zum Tragen einer Mund- Nasen-Bedeckung ab Klasse 5 in den weiterführenden Schulen sowie in den beruflichen Schulen auch im Unterricht.
    • Kitas: Konsequente Distanz bei der Gruppenbildung ist herzustellen.
    • Hochschulen: weitreichende Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch auf den Sitzplätzen

    Weitere aktuelle Informationen auf der Internetseite der Landesregierung
    Information zu den jeweiligen Pandemiestufen im Rahmen des Landeskonzeptes zum Umgang mit einer zweiten Corona-Infektionswelle
    Die Allgemeinverfügung sieht, über die derzeit geltende Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg hinaus, weitere Maßnahmen vor

    Zur Allgemeinverfügung des Landratsamtes Breisgau-Hochschwarzwald 
    Diese Verordnung dient der Bekämpfung der Pandemie des Virus SARS-CoV-2 (Coronavirus) zum Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger. Zu diesem Zweck sollen Infektionsgefahren wirksam und zielgerichtet reduziert, Infektionswege nachvollziehbar gemacht und die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgungskapazitäten gewährleistet werden.

    Zur Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg (in der ab 19. Oktober 2020 gültigen Fassung)
    Die Corona-Verordnungen des Landes werden immer wieder an die aktuelle Infektionslage angepasst. Hier finden Sie einen Überblick der aktuellen Änderungen

    Aktuelle Änderungen der Corona-Verordnungen des Landes Baden-Württemberg 
    Bund und Länder haben Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie im Herbst und Winter vereinbart. Gemeinsam wollen sie erreichen, schnell und regional angepasst zu handeln, um die Infektionszahlen niedrig zu halten und soviel öffentliches und privates Leben wie möglich aufrechtzuerhalten

    Bund-Länder-Beschluss zur Eindämmung der Corona-Pandemie (14.10.2020)

    Die baden-württembergische Landesregierung hat einen Bußgeldkatalog erstellt, um Verstöße gegen die Corona-Beschränkungen zu ahnden. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss bis zu 25.000 Euro zahlen.

    Bußgeldkatalog für Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz im Zusammenhang mit der Corona-Verordnung (PDF)
    Sie benötigen einen Corona-Test oder medizinische Hilfe rund um eine (mögliche) Infektion mit dem Coronavirus? Eine Corona-Anlaufstelle in Ihrer Nähe finden Sie über die Corona-Karte der Kassenärztlichen Vereinigung 

    Wann soll ich mich testen lassen?


    Sie haben typische COVID-19-Symptome (insbesondere Husten, Fieber)? 
    Sie haben über die Corona-Warn-App eine Meldung „erhöhtes Risiko“ erhalten?
    Sie sind Reiserückkehrer aus einem Risikogebiet im Ausland bzw. Gebiet in Deutschland mit erhöhtem Infektionsrisiko? 
    Sie sind in einer Schule oder Kita beschäftigt? (Zeitraum: 17. August bis 1. November 2020)


    Corona-Abstrichstelle in Bad Krozingen-Schlatt (noch bis zum 30.10.2020) 

    Test nur nach vorheriger Anmeldung über den Arzt
    Die Corona-Abstrichstelle wird  in Form eines Drive-In betrieben und befindet sich auf dem Gelände der Quellenhalle, Biengener Straße 33, Bad Krozingen-Schlatt. Öffnungszeiten sind Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr

    Wichtiger Hinweis: Der Zugang ist nur mit Anmeldung über den Haus- oder Facharzt möglich. Eine offene Terminsprechstunde gibt es nicht. Es erfolgen entsprechende Zufahrtskontrollen.

    Bei dem Testzentrum handelt es sich um eine reine Abstrichstelle. Weitere Untersuchungen sind zunächst nicht vorgesehen. Personen mit Beschwerden werden weiterhin beim niedergelassenen Hausarzt oder Kinder‐ und Jugendarzt behandelt oder einer Corona-Schwerpunktpraxis zugewiesen.

    Besuche des Bürgermeisters und seiner Stellvertreter, beispielsweise anlässlich von Alters- und Ehejubiläen, finden bis auf Weiteres nicht statt.

    Hilfreiche Links

    • Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 
      Hier gibt es auch Hygienetipps in sechs Sprachen Hygienetipps in sechs Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch, Türkisch, Arabisch)

      Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg

      Robert-Koch-Institut 
      Das Robert Koch-Institut erfasst kontinuierlich die aktuelle COVID-19-Lage, bewertet alle Informationen und schätzt das Risiko für die Bevölkerung in Deutschland ein. Hier finden Sie auch eine Übersicht der aktuellen Risikogebiete
      Darüber hinaus stellt das RKI umfassende Empfehlungen für die Fach­öffentlich­keit zur Verfügung, u.a. zu Fallzahlen und Epidemiologie, allgemeinen Infektionsschutzmaßnahmen, Diagnostik und Teststrategie und Prävention in Gesundheitseinrichtungen

      Kultusministerium Baden-Württemberg