„Natur nah dran“

Blühende Randstreifen, bunte Wiesen oder naturnahe Verkehrsinseln – all dies soll zukünftig in Bad Krozingen gefördert werden. Denn die Stadt hat sich für das Projekt „Natur nah dran“, das vom Umweltministerium Baden-Württemberg und  NABU ins Leben gerufen/initiiert wurde, beworben. Mit dieser Aktion werden Kommunen aktiv bei der zeitgemäßen Durchgrünung der Siedlungen unterstützt.

In diesem Rahmen hat Bad Krozingen auch eine Blumensamentüte entworfen, die die Bürgerinnen und Bürger kostenlos im Bürgerbüro der Stadtverwaltung mitnehmen können.

Kostenlose Blumensamentüten für Bad Krozinger Bürger

Eine Regiosaatmischung für Feldraine und Säume.Die Samentüte enthält über 30 einheimische Blumenarten und drei Ziergräser regionaler Herkunft. Unter anderem enthalten sind:
  • Hopfenklee
  • Kornblume
  • Klatsch-Mohn
  • Leimkraut
  • Margerite
  • Rote Lichtnelke
  • Schafgarbe
  • Wegwarte
  • Wiesen-Salbei
  • Wilde Möhre
  • Weiße Licht-Nelke
  • Ruchgras
  • Kammgras
  • Rispe

Weiterführende Informationen


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Gewinner des Wettbewerbs „Natur nah dran“ 2019 stehen fest


Bad Krozingen gehört zu den 13 Kommunen im Land, die für die naturnahe Umgestaltung innerörtlicher Grünflächen gefördert werden.

Die Stadt Bad Krozingen gehört zu den 13 Gewinnerstädten des Wettbewerbs „Natur nah dran“. Mit diesem Projekt fördert das Land gemeinsam mit dem Naturschutzbund Baden-Württemberg Kommunen, die beispielhaft bestehende Freiflächen naturnah umwandeln und so innerorts wertvolle Lebensräume für viele heimische Tier- und Pflanzenarten schaffen. „Auch der Siedlungsbereich bietet erhebliches Potenzial, wenn es darum geht, die biologische Vielfalt in unserem Land zu bewahren“, sagte Umweltminister Franz Untersteller am 14. März 2019 in Stuttgart. „Den Städten und Gemeinden kommt deshalb eine Schlüsselrolle zu. Mit ihren qualitativ hochwertigen Bewerbungen bei ‚Natur nah dran‘ werden sie ihrer Verantwortung für die biologische Vielfalt gerecht.“
Bei der jetzt vierten Runde des Wettbewerbs hatten sich 72 Kommunen um eine Förderung über „Natur nah dran“ beworben. „Das Interesse ist ungebrochen groß. Ich werte das als Beleg, dass sich Städte und Gemeinden im Land der Bedeutung der biologischen Vielfalt bewusst sind und ihren Beitrag dafür leisten wollen“, sagte der Umweltminister.

Das Projekt "Natur nah dran"


Ende 2015 startete der Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) das Projekt „Natur nah dran“. Ziel des Projekts ist es, durch die Gestaltung und das Management von öffentlichen Grünflächen im Siedlungsraum Tieren und Pflanzen einen Lebensraum im Wohnumfeld des Menschen zu bieten. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft fördert dieses Projekt mit Mitteln des Naturschutzes und der Nachhaltigkeitsstrategie. „Natur nah dran“ wird darüber hinaus vom Städte- und vom Gemeindetag Baden-Württemberg unterstützt. An dem Wettbewerb können Kommunen teilnehmen, die bereit sind, mit den Fördermitteln ausgewählte innerörtliche Grünanlagen naturnah umzugestalten und dauerhaft zu pflegen. Der NABU gibt dabei aktive Hilfestellung und unterstützt die Städte und Gemeinden durch sein Know-how. Die siegreichen Kommunen erhalten eine Zuwendung in Höhe von bis zu 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, maximal 15.000 Euro.